Direkt zum Inhalt
Startseite
Erhalternetzwerk Obstsortenvielfalt

Hauptnavigation

  • Erhalternetzwerk
    • Aufgaben und Ziele
      • Prioritäten der Sortenerhaltung
      • Sortenechtheit
    • Bedeutung der Vielfalt
    • Ausgangssituation
    • Organisationsstruktur
    • Pomologische Kommission
    • Planungen
  • Sortenbörse
    • Abgabebedingungen
    • Edelreiser
      • Äpfel
      • Birnen
      • Süßkirschen
  • Erhalter-Sammlungen
    • Erhalter
  • Sortenportraits
    • Apfel
    • Apfel
    • Birne
    • Süßkirsche
    • Suchliste verschollene Sorten
    • Apfel
  • Mitmachen
    • Was wir anbieten
    • Was wir erwarten
    • Mustervertrag
  • Suche
  • Kontakt
    • Koordinatoren

Voruppaere

Verfasst von Jan Bade am 6 Januar 2026. Soweit nicht anders angegeben, liegt das Urheberrecht für alle Sortenfotos bei der Autorin/beim Autor.
Voruppaere
Gefährungsgrad
vom Aussterben bedroht
Synonyme
keine bekannt
Reifezeit
Anfang bis Mitte September erntereif und dann drei Wochen nutzbar.
Herkunft
Leider ist nichts über die Herkunft der Sorte bekannt. Die Reiserquelle ist die Dänische Genbank, aber wie die Sorte dorthin gekommen ist, ist dort auch nicht mehr bekannt. Dem Namen nach kann es eine dänische Sorte sein. Es gibt keinen genetischen Treffer in anderen europäischen Pflanzungen.
Verbreitung
Kommt bisher nur in Sammlungen vor, der Dänischen Genbank und im Erhalternetzwerk.
Frucht
Große, klobige, kegelförmige Frucht, die durch ihre starken Rippen und Beuligkeit ins Auge fällt. Eine schwache Einschnürung ist möglich, fast immer aber bildet sich ein starker Rücken, der den Stiel dann auch verdrückt. Frucht steht, im Querschnitt grob kantig. Die Stielgrube ist tief, mit starken Wülsten und Höckern, zwischen denen der Stiel eingeklemmt wird. Die Berostung ist nicht wirklich umlaufend deckend, aber doch stärker als im Rest der Frucht. Der Stiel selbst ist bis 3 cm lang, 2-3 mm dick, schon am Ansatz rotbraun. Die Kelchgrube ist leicht eingesenkt, deutliche flache Kanten laufen bis in die Grube, etwas mehr Rost ist in der Grube. Der Kelch ist unrund, halboffen, hochstehend und verkümmert. Die Schale der Birne fühlt sich durch die Berostung leicht rau an, ist in der Grundfarbe hellgrün und hellt nach gelb auf. Wirkliche Deckfarbe fehlt, aber die Sonnenseite hellt goldiger auf, die netzartige Berostung überzieht die ganze Frucht, wenn auch nicht stark deckend, eher bronzefarben mit deutlichen Lentizellen darin. Die Kernhausachse ist nur leicht geöffnet, Kammern lang und anliegend mit Nase unten, Kerne dunkelbraun, mehrheitlich gut ausgebildet 9 : 5 mm. Das Fruchtfleisch ist cremefarben, saftig, vollschmelzend, säuerlich, was in der Kombination ungewöhnlich ist.
Baum
Der Baum wächst mittelstark bis stark, geht durch das große Fruchtgewicht überhängend in die Breite. Auf Rückschnitt verzweigt sich der Baum willig und zeigt bisher kaum Krankheitsanfälligkeiten. Die Blüte erscheint mittelspät bis spät und ist daher auch für Frostlagen geeignet. Sie hat sechs einzelne Blüten je Knospe.
Verwechsler
Die Fruchtform und der Stielbereich sind so markant, dass die Sorte kaum mit anderen verwechselt werden kann.
Anbaueignung
Für die Streuobstwiese anbauwürdige Sorte, die durch ihre Optik auffällt. Historisch wäre sie wohl auch als Schaufrucht bezeichnet worden. Für Menschen, die etwas mehr Säure in einer vollschmelzenden Frucht mögen, sehr interessant, deswegen eventuell auch für die Saftproduktion.
Fruchtfotos
Voruppaere
Voruppaere
Voruppaere
Voruppaere

Reiserabgabe

Derzeit existieren leider keine Einträge für die Abgabe von Edelreisern in dieser Kategorie.

Seitennummerierung

  • Vorherige Seite
  • 6

Gut zu wissen

  • Glossar
  • Autoren, Urheberrecht
  • Spende
  • Förderung Heidehof Stiftung

Neue Sorten

  • Roter Kardinal
  • Weißer Winterkalvill
  • Harberts Renette
  • Cox Pomona
  • Goldrenette aus Blenheim
  • Geflammter Kardinal
  • Doktor Bretonneau
  • Gute Luise
  • Duchesse Bererd
  • Dechantsbirne aus Alencon
  • Bergamotte Fondante d`ete
  • Doppelte Bergamotte
  • Kaiserbirne mit dem Eichblatt
  • Späte Hardenpont
  • Schöner aus Haseldorf

Seitennummerierung

  • Vorherige Seite
  • 7
  • Nächste Seite

Kennzeichnungen

Gefährungsgrade

Am Beispiel der Kirsche:

Standardsorte

gefährdet

stark gefährdet

vom Aussterben bedroht

Regionalsorte

Das Angebot des Erhalternetzwerkes Obstsortenvielfalt ist ein Projekt des Pomologen-Verein e. V..

Bundesgeschäftsstelle
Ulrich Kubina, Husumer Straße 16, 20251 Hamburg
Telefon (040) 46 06 37 55, Telefax (040) 46 06 39 93
Impressum & Datenschutz

Benutzermenü

  • Anmelden