
Gefährungsgrad
stark gefährdet
Synonyme
Rode Joopen, Roter Saurer Hiefenapfel, Rode Tulappel, Jipke, Jepke, Skovfoged, Holzvogtapfel von Low
Reifezeit
Pflückreife Mitte bis Ende August, Genussreife Ende August bis Mitte September.
Herkunft
Wahrscheinlich eine niederländische Sorte, jedenfalls wird die Sorte erstmals von Knoop unter dem Namen Rode Joopen beschrieben. Aufgrund der Tatsache, dass sich die Sorte unter vielen verschiedenen Namen von den Niederlanden über Ostfriesland bis nach Dänemark findet, könnte es sich auch um eine wesentlich ältere Sorte handeln. Bredstedt zitiert eine Quelle, nach der es 1880 ca. 100-jährige Bäume in Dänemark gab.
In der deutschen Übersetzung von Knoop wird die Sorte Roter Saurer Hiefenapfel genannt. Da dieser Name aber nie wieder auftaucht, haben wir uns für den Namen Roter Sommerparadies entschieden. Dieser Name wird erstmals von Doornkat verwendet. Er gab auch an, dass die Sorte aus den Niederlanden kam.
In der deutschen Übersetzung von Knoop wird die Sorte Roter Saurer Hiefenapfel genannt. Da dieser Name aber nie wieder auftaucht, haben wir uns für den Namen Roter Sommerparadies entschieden. Dieser Name wird erstmals von Doornkat verwendet. Er gab auch an, dass die Sorte aus den Niederlanden kam.
Verbreitung
Altbäume in Deutschland vor allem in Ostfriesland unter dem Namen Jipke oder Jepke, vereinzelt auch an der Unterelbe. Ansonsten in den Niederlanden als Rode Tulappel (Friesland) und in Dänemark als Skovoged.
Frucht
Klein bis mittelgroß, glocken- bis walzenförmig, unregelmäßig kantig.
Kelchseits breit abgeplattet. Kelchgrube von kräftigen Höckern umgeben, dazwischen noch mit feinen Falten, Kelch geschlossen, Blätter hochstehend, um den Kelch typisch weißfilzig.
Stielgrube eng bis mittelweit, mitteltief, etwas wulstig. Stielgrube stets mit Rostklecks, der aus der Grube herausläuft und oft schuppig ausgebildet ist. Stiel dünn, kurz, leicht vorstehend.
Von der grünlichen Grundfarbe ist meist nicht viel zu sehen, da die gesamte Frucht flächig braunrot überzogen ist. Stark besonnte Früchte können auch einen dunkelroten, leuchtenden Farbton annehmen. In der Deckfarbe finden sich zerstreut einige wenige helle Lentizellen.
Kelchhöhle breit, becherförmig, kurz.
Kernhaus groß, Achse meist offen, Fächer groß, bogenförmig, deutlich gerissen, wenige meist gut ausgebildete Kerne enthaltend, 8 : 5 mm.
Fleisch saftig, säuerlich, schwach aromatisch.
Kelchseits breit abgeplattet. Kelchgrube von kräftigen Höckern umgeben, dazwischen noch mit feinen Falten, Kelch geschlossen, Blätter hochstehend, um den Kelch typisch weißfilzig.
Stielgrube eng bis mittelweit, mitteltief, etwas wulstig. Stielgrube stets mit Rostklecks, der aus der Grube herausläuft und oft schuppig ausgebildet ist. Stiel dünn, kurz, leicht vorstehend.
Von der grünlichen Grundfarbe ist meist nicht viel zu sehen, da die gesamte Frucht flächig braunrot überzogen ist. Stark besonnte Früchte können auch einen dunkelroten, leuchtenden Farbton annehmen. In der Deckfarbe finden sich zerstreut einige wenige helle Lentizellen.
Kelchhöhle breit, becherförmig, kurz.
Kernhaus groß, Achse meist offen, Fächer groß, bogenförmig, deutlich gerissen, wenige meist gut ausgebildete Kerne enthaltend, 8 : 5 mm.
Fleisch saftig, säuerlich, schwach aromatisch.
Baum
Der Wuchs ist kräftig und er trägt regelmäßig (Doornkat).
Auch laut Näslund reichtragend, jedoch etwas krebsanfällig, sollte ausgepflückt werden.
Die Sorte ist diploid.
Auch laut Näslund reichtragend, jedoch etwas krebsanfällig, sollte ausgepflückt werden.
Die Sorte ist diploid.
Verwechsler
Aufgrund der Form, der Reifezeit und dem weiß befilzten Kelch kaum zu verwechseln.
Anbaueignung
Streuobsttauglich, windempfindlich, nicht für trockene Böden (Näslund).
Fruchtfotos
Literatur
Knoop, J. H. (1760): Pomologia 1. Teil, Nachdruck 2009. Nürnberg, Deutschland; Johan Michael Seligmann. Tafel 1
Doornkaat-Koolman, J. (1870): Pomologische Notizen. 2. Aufl. Norden, Deutschland; F. Soltau. Nr. 242
Bredstedt, H. C.(1893): Haandboog i dansk Pomologi. 2det Bind. Aebler. Odense. Dänemark; J. C. Dreyer. S. 11
Pedersen, A. (1937): Danmarks Frugtsorter. Kopenhagen, Dänemark. S. 331
Näslund, G. K., Sandeberg, Ingrid af, (2009): Svenska äpplen. Sigtuna, Schweden; Kärnhuset. S. 404
Schmidt, H.; Tjarks, M.; Buss, H.-H.; Bergmann, M. (2017): Dat Appel Bookje. Oldenburg, Deutschland; Isnesee. S.59