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Helios

Verfasst von Carina Pfeffer am 20 Januar 2025. Soweit nicht anders angegeben, liegt das Urheberrecht für alle Sortenfotos bei der Autorin/beim Autor.
Helios Übersicht
Gefährungsgrad
gefährdet
Reifezeit
Die Pflückreife liegt Ende Juli bis Mitte August. Genussreife direkt.
Herkunft
Helios wurde in den 1930er Jahren am Obstinstitut Müncheberg (östl. von Berlin) gezüchtet. Ein Elternteil soll 'Geheimrat Dr. Oldenburg sein, ab 1969 befindet er sich im Handel.
Verbreitung
In Ostdeutschland wurde Helios zu DDR-Zeiten als Ersatz von Klarapfel empfohlen, wodurch er hier eine gewisse Verbreitung erfuhr und noch gelegentlich in Haus- und Kleingärten zu finden ist.
Frucht
Helios ist ein mittelgroßer, rundlicher Apfel, dessen leicht wulstige Kelchpartie in der Seitenansicht wie abgeschnitten wirkt. Die deutlich faltige Kelchgrube ist leicht schüsselförmig ausgebildet, wobei die länglichen Kelchblätter des leicht offenen Kelches aufrecht stehen oder etwas wirr nach außen umgeschlagen sind. Die Stielgrube ist nur wenig hell olivfarben berostet, auch fehlt eine Berostung gänzlich, der Stiel ist mittellang und mitteldick. Die Schale des Frühapfels ist glatt, doch wirkt sie durch die leicht erhabenen, grünlichen, feinen Schalenpunkte zumeist etwas uneben. Die Färbung ist sehr attraktiv, sie ist allerdings stark von der Besonnung abhängig. Die Grundfarbe ist zunächst hell gelblichgrün, bei voller Reife gelb. Ein Teil der Früchte zeigt nur sehr wenig Deckfarbe in Form vereinzelter, kurzer, roter Streifen. Besonnte Äpfel hingegen leuchten rotorange - etwa die Hälfte der Frucht ist dabei auffällig kurz rot gestreift, wobei das Rot nicht deckend wirkt. Im Schnittbild ist vor allem die lange, schmale Röhre besonders markant. Die Kernhauswände sind variabel ohren- bis rucksackförmig und nur wenig gerissen, die länglichen Kerne (9-10 mm : 5 mm) sind rehbraun. Das Fruchtfleisch ist gelblichweiß, z. T. ein wenig rot angelaufen, mittelfest und saftig süßsäuerlich. Im Vergleich zum kurz zuvor reifenden Klarapfel ist Helios deutlich süßer. Das Aroma hängt von der Behangsdichte und der Besonnung ab und reicht daher von aromatisch bis leicht aromatisch.
Baum
Der Wuchs des Baumes ist mittelstark. Die kräftigen, relativ steil stehenden Äste verzweigen sich wenig und sollten durch regelmäßigen Schnitt zur besseren Verzweigung und Erneuerung des Fruchtholzes angeregt werden. Helios trägt früh und reich, allerdings alterniert er etwas. Ein Durchpflücken, gerade bei hoher Behangsdichte, ist ratsam. Die Baumgesundheit ist sehr gut, er ist unempfindlich gegenüber den Krankheiten Krebs und Mehltau. Schorf kommt höchstens in sehr geringem Umfang in schorfbegünstigten Jahren und geschlossener Lage vor. Teilweise wird auf eine Krebsempfindlichkeit hingewiesen, die ich so nicht bestätigen kann.
Verwechsler
James Grieve (später, Kelchhöhle breit trichterförmig), Alkmene (später, Kelchhöhle breittrichterförmig, meist Rost um Kelchbereich), Dülmener Herbstrosenapfel (später, größer, breiter, Baum starkwüchsig), Charlamowsky (deutlich saurer, deutlich breitere Kerne), Schöner aus Burscheid (später, Kelchhöhle länglich trichterförmig, Baum starkwüchsig)
Anbaueignung
Helios ist ein Sommerapfel und sehr gut für den Anbau im Garten geeignet. Er gehört zu den wenigen frühen Sorten, die schon als Tafelapfel genutzt werden können. Er kann als Ersatz für Klarapfel gepflanzt werden, doch reift dieser noch etwas früher. Wenn es nicht darauf ankommt, einen frühestmöglichen Apfel zu besitzen, wird ein Warten von knapp zwei Wochen auf jeden Fall mit den besseren Früchten belohnt. Helios eignet sich zum Frischverzehr und kann gut zum Backen und zum Kochen von Apfelmus verwendet werden. Zur vollen Ausprägung des Aromas und der Süße sollte Helios nicht zu früh gepflückt werden. Er ist breit anbaufähig.
Fruchtfotos
Helios Schnitt
Helios Schnitt
Helios Frucht am Baum
Helios
Helios
Helios
Literatur
Petzold, Herbert 1979: Apfelsorten. Neumannverlag Leipzig, Radebeul

Reiserabgabe

Akzessions-Nummer Name Anschrift E-Mail-Adresse
A-2832 Jan Bade Kirchweg 1
34260 Kaufungen
Deutschland
jahiba@gmx.de
A-2831 Hans-Joachim Bannier Dornberger Straße 197
33619 Bielefeld
Deutschland
alte-apfelsorten@web.de
A-2833 Annette Braun-Lüllemann An der Kirche 5
37318 Hohengandern
Deutschland
braun-luellemann@t-online.de
A-2835 Jens Dreyßig Strichweg 51
27474 Cuxhaven
Deutschland
jens.dreyssig@gmx.de
A-16289 Robert Lauer Aschenhof 19
97525 Schwebheim
Deutschland
robertlauer@t-online.de
A-19067 Robert Lauer Aschenhof 19
97525 Schwebheim
Deutschland
robertlauer@t-online.de
A-2834 Jens Meyer Dorfstraße 4
19217 Kuhlrade
Deutschland
meyer-kuhlrade@t-online.de
A-17513 Stiftung Ökowerk Emden Kaierweg 40 A
26725 Emden
Deutschland
info@oekowerk-emden.de
A-17103 Carina Pfeffer Im Wielpützfeld 7 A
51503 Rösrath
Deutschland
info@pfeffer-land.de
A-11942 Klaus Schwarz Richard-Müller-Straße 80 A
02708 Löbau
Deutschland
schwartz-klaus@t-online.de
A-21629 Hersbrucker Alb e.V Streuobstinitiative Röthenbacher Str. 3
90518 Altdorf
Deutschland
obstsortenerhalt@siha-ev.de
A-19632 Michael Theiss Kirchweg 30
26529 Leezdorf
Deutschland
Michael.theiss@ewetel.net
A-17202 Jürgen Thietke Baumschulstraße 22
17121 Sassen-Trantow
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j.thietke@freenet.de
A-8299 Jürgen Thietke Baumschulstraße 22
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