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Körler Edelapfel

Verfasst von Jan Bade am 29 Januar 2026. Soweit nicht anders angegeben, liegt das Urheberrecht für alle Sortenfotos bei der Autorin/beim Autor.
Körler Edelapfel
Gefährungsgrad
stark gefährdet
Regionalsorte
ja
Synonyme
es sind keine Synonyme bekannt
Reifezeit
Mitte bis Ende September erntereif und bis max. Ende November lagerfähig.
Herkunft
Die genaue Herkunft der Sorte ist nicht geklärt. Sicher ist, dass der nachweislich älteste, namentlich belegt Baum bis ca. 1950 am Güterbahnhof von Körle in Nordhessen stand. Wie die Sorte dorthin kam, ob als Zufallssämling entstanden oder wie eine andere sich haltende Geschichte behauptet, dass italienische Gastarbeiter, die zum Bau einer Bahnstrecke kamen, den Baum mitbrachten, bleibt ungeklärt.
Verbreitung
In ganz Nordhessen vorkommende Regionalsorte. Durch die Ernennung zur hessischen Sorte des Jahres 2004 sind nun auch Jungbäume des Körler Edelapfels in ganz Hessen zu finden. In Baumschulen erhältlich.
Frucht
Mittelgroße, kegel- bis meist glockenförmige Frucht, dann etwas eingeschnürt zum Kelch hin, stielbauchig mit deutlich kantigem Querschnitt.
Die Stielgrube ist tief und eng, z. T. unrund durch schwache Rippen, die bis in die Grube reinlaufen, mit hellgraubrauner Berostung, die meist in der Grube verbleibt. Der Stiel ist bis 2,5 cm lang und 3 mm dick, bleibt lange gelblichbraun.
Durch den sehr großen und offenen Kelch, der die Grube ausfüllt, wirkt der ganze Kelchbereich sehr markant. Die Kelchgrube ist tief, deutlich rippig, ist nicht ganz rund und kann etwas Strichrost haben.
Die Grundfarbe der Schale hellt ins Weißlichgelbe auf und ist bis zur Hälfte von flammiger, erdbeerroter Deckfarbe überzogen, Lentizellen nur vereinzelt.
Die Kelchhöhle ist groß mit einem breiten Trichteransatz.
Das Kernhaus ist leicht geöffnet, mit bogenförmigen verpilzten Wänden, die gut entwickelte, dunkelbraune un sehr breite Kerne enthalten, 8,5 : 6 mm. Das Fruchtfleisch ist cremefarben, süßsäuerlich, schwach aromatisch.
Baum
Der Baum wächst stark, geht später in die Breite und bildet überhängende Kronen mit viel Fruchtholz. In geschlossenen Lagen kann etwas Schorf auftreten, sonst aber relativ robust.
Verwechsler
Durch die Form der Frucht in Kombination mit dem sehr markanten Kelchbereich, der vom Kelch ausgefüllt wird, kaum mit anderen Sorten zu verwechseln.
Anbaueignung
Für den Hausgarten wie die Streuobstwiese geeignete Tafelapfelsorte.
Fruchtfotos
Körler Edelapfel
Körler Edelapfel
Körler Edelapfel
Körler Edelapfel
Triebe
Körler Edelapfel
Literatur
Angersbach, R. (1999): Der Körler Edelapfel - eine Lokalsorte des Fuldatals, Jahresheft des Pomologen-Vereins, Aue. S. 51
Kahl, S. (2002): Verzeichnis hessischer Regional- und Lokalsorten, NZH Projekt GmbH, Wetzlar.

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