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Postmichel

Verfasst von Jens Meyer am 30 Januar 2026. Soweit nicht anders angegeben, liegt das Urheberrecht für alle Sortenfotos bei der Autorin/beim Autor.
Postmichel
Gefährungsgrad
vom Aussterben bedroht
Regionalsorte
ja
Reifezeit
Pflückreife: Mitte Oktober, Genussreife: Oktober bis Januar
Herkunft
Unbekannt, eine Lokalsorte aus dem Landkreis Ludwigsburg ( Baden-Würtemberg), die mindestens seid Anfang des 20. Jahrhunders bekannt ist.
Der molekulargenetische Fingerprint zeigt, dass die Sorte in einer direkten Eltern- Kind Beziehung zum Luiken steht, wahrscheinlich ist der Postmichel ein Sämling des Luiken, es könnte aber auch eine der Elternsorten sein.
Verbreitung
War früher um Vaihingen im Landkreis Ludwigsburg stärker verbreitet, heute finden sich nur noch wenige Altbäume. Die Sorte wurde von Mathias Braun (Weissach) wiedergefunden und verbreitet, so dass es jetzt wieder einige Jungbäume davon gibt.
Frucht
Klein bis mittelgroß, kegel- bis hochkegelförmig, im Querschnitt schwach kantig.
Kelchfläche öfter schief, Kelchgrube mittelweit, mitteltief, mit einigen schwachen Falten, Kelch klein, geschlossen, in der Grube manchmal kleine Rostspritzer.
Stielgrube eng bis mittelweit, flach bis mitteltief, dünn strahlig berostet, die Berostung kommt nicht aus der Grube heraus. Stiel kurz, 5 -8 mm lang, olivgrün, nur selten über den Grubenrand herausschauend.
Grundfarbe hellgelblich, Deckfarbe meist zur Hälfte streifig dunkelrot, bei stärker besonnten Früchten auch bis 4/4 rot mit dunkler roten Streifen darin. Kelchgrube klein dreieckig, Achsenhöhle offen, Kammern geräumig, ohrenförmig, kaum oder gar nicht gerissen, viele lang zugespitzte Kerne enthaltend, die beim schütteln etwas klappern. Kerne hellbraun, 10 : 4,5.
Fleisch mittelsaftig, vorwiegend säuerlich ohne besonderes Aroma.
Baum
Wuchs schwach bis mittelstark, bildet kleinkronige Bäume mit geringer Wuchshöhe, Astabgangswinkel steil, bildet kugelige bis hochkugelige Kronen, die etwas schütter wirken. Ein Massenträger mit später Blüte, wenig empfindlich für Schorf allerdings etwas druckempfindlich. (Czoske).
Verwechsler
Die Sorte wirkt auf den ersten Blick wie ein Taubenapfel, ohne dass er direkt mit einem der bekannten Taubenäpfel verwechselt werden kann.
Anbaueignung
Für die Streuobstwiese, als kleinkroniger Baum eventuell auch für größere Hausgärten, als Tafelfrucht und für Saft und Most.
Fruchtfotos
Postmichel
Postmichel
Postmichel
Postmichel
Baum im Laub
Postmichel
Literatur
Czoske, H. (1992): Bedeutende alte Apfel- Birnensorten im Landkreis Ludwigsburg. Landratsamt Ludwigsburg.
Kauer, D. (2024): Dedektivabeit beginnt im Vaihinger Raum. Vaihinger Kreiszeitung Nummer 46 vom 24.02.2026
https://www.nussbaum.de/entdecken/news/das-projekt-sortenerhalt-hemmingen-wuenscht-ein-gutes-und-gesundes-neues-jahr-2404638. abgerufen am 28.01.2026

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gefährdet

stark gefährdet

vom Aussterben bedroht

Regionalsorte

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