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Signe Tillisch

Verfasst von Jan Bade am 24 Januar 2026. Soweit nicht anders angegeben, liegt das Urheberrecht für alle Sortenfotos bei der Autorin/beim Autor.
Signe Tillisch
Gefährungsgrad
Standardsorte
Regionalsorte
nein
Synonyme
keine bekannt
Reifezeit
Ab Mitte September erntereif, dann bis Mitte November genussfähig.
Herkunft
Die genaue Herkunft der Sorte scheint nicht gesichert zu sein, da es zwei verschiedene Version der Geschichte gibt.
Matthiesen gibt in seiner Beschreibung 1913 an, das der Gutsfogt Tillisch bei Horsens / Dänemark 1866 Kerne aussäte und die entstehende Sorte nach seiner Tochter Signe benannte.
Eine alternative weitere Herkunftsangabe beschreibt Pedersen, wonach der Lehnsgraf Rantzau von einem Apfel, den er bei dem Gutsfogt Tillisch bekam, Kerne aussäte, wodurch Signe Tillisch entstand.
Heute lässt sich dies nicht mehr klären. Wir wissen aber, durch die jetzigen Möglichkeiten in der Genetik, das Signe Tillisch eine Kreuzung aus Kaiser Alexander x London Pepping ist.
Verbreitung
Signe Tillisch ist eine noch allgemein verbreitete Sorte, die sowohl in Altbeständen wie auch in Baumschulen in ganz Deutschland vorkommt. Ebenso wird sie in Sammlungen erhalten. Auch in allen anderen Ländern Mitteleuropas stark verbreitet.
Frucht
Mittelgroße bis große kegelförmige Frucht die sich zum Kelch nur etwas mehr verjüngt als zum Stiel, mittelbauchig, deutliche 5 Rippen laufen über die Frucht, dazwischen meist noch flache Kanten die den Querschnitt dann fast 10 kantig machen können.
Die Stielgrube ist mitteltief und in der Form variabel von weit bis eng durch die z.T. bis rein laufenden Rippen, hellolivbraune strahlige Berostung läuft bis auf den Grubenrand, oft noch etwas länger grün unterlegt. Der Stiel ist 1 - 2 cm lang, 2 - 3 mm dick, hellgrün und deutlich filzig.
Die Kelchgrube ist mitteltief und mittelweit mit deutlichen Höckern und auch Falten dazwischen, ohne Berostung. Der Kelch ist halboffen mit langen, hochstehenden Blättern.
Die Schale wird etwas wachsig, ist in der Grundfarbe von grün nach weißlich gelb aufhellend und kann bis zu 1/4 von rotem Hauch überzogen sein, die Lentizellen fallen nur durch ihren weißlichen Hof auf.
Die Kelchhöhle ist mittelgroß, trichterförmig.
Das Kernhaus halboffen mit breit bogenförmigen Kammern die hellbraune gut entwickelte Kerne enthalten: 9 x 4,5 mm.
Das Fruchtfleisch ist cremefarben, saftig, sehr aromatisch und lecker.
Baum
Der Baum wächst stark und bildet große, später in die Breite gehende Kronen, die sich gut verzweigen. Der Ertrag ist regelmäßig und hoch. Die Blüte erscheint mittelspät und ist relativ robust. Dafür sind die Früchte und Blätter stärker Schorf empfindlich.
Verwechsler
Minister von Hammerstein ist etwas flacher gebaut, hat aber auch die Höcker um den Kelch, dafür aber eine deutlichere becherförmige Kelchhöhle und ist nicht so aromatisch.
Bei der Vatersorte London Pepping sind die Höcker "scharfkantiger" und die Sorte ist später reif.
Eine gewisse Ähnlichkeit hat auch Boikenapfel, der aber wesentlich später reift.
Anbaueignung
Signe Tillisch ist eine ausgesprochene, hocharomatische Tafelsorte für die Streuobstwiese wie den Hausgarten. Aufgrund der Anfälligkeit am ungeeigneten Standort für Schorf und Krebs aber leider nicht allgemein zu empfehlen.
Fruchtfotos
Signe Tillisch
Signe Tillisch
Signe Tillisch
Signe Tillisch
Signe Tillisch
Triebe
Signe Tillisch
Literatur
Müller, J.; Bißmann, O, Poenecke, W. Schindler, Rosenthal, H. (1905-1934): Deutschlands Obstsorten. Stuttgart, Deutschland; Eckstein und Stähle. Lieferung , Nr. 283
Petzold, H. (1982): Apfelsorten. 2. Auflage. Leipzig, Radebeul, Deutschland; Neumann. S. 172
Müller, A.; Seipp, D. (2015): Norddeutschlands Apfelsorten. Emden, Deutschland. S. 330
Matthiesen, C. (1913): Dansk Frugt II. Bind. Kopenhagen, Dänemark; H. Hagerup`s Forlag. S. 215
Pedersen, A. (1937): Danmarks Frugtsorter. Kopenhagen, Dänemark. S. 327
Näslund, G. K., Sandeberg, Ingrid af, (2009): Svenska äpplen. Sigtuna, Schweden; Kärnhuset.S. 400

Reiserabgabe

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