
Gefährungsgrad
vom Aussterben bedroht
Synonyme
Jacob`s Strawberry
Reifezeit
Pflückreife Mitte August, Genussreife: sofort bis Anfang September.
Herkunft
Eine englische Sorte, die von einem Herrn Jacob 1849 in Petworth/ Sussex gezogen wurde.
Der Name stammt angeblich von einem Lord Sudeley, den die Frucht an die atemberaubende Garderobe seiner Frau, die sie bei Hofe trug, erinnerte (Sanders).
1884 wurde die Sorte von der Baumschule Bunyard in den Handel gebracht.
Der Name stammt angeblich von einem Lord Sudeley, den die Frucht an die atemberaubende Garderobe seiner Frau, die sie bei Hofe trug, erinnerte (Sanders).
1884 wurde die Sorte von der Baumschule Bunyard in den Handel gebracht.
Verbreitung
In Deutschland taucht die Sorte in Zeitschriften anfangs des 20. Jahrhunderts als Neuheit auf, sie wurde von einigen Baumschulenz.B. Späth (Berlin) verbreitet, in deutschen Pomologien taucht die Sorte nicht auf. Heute finden sich entsprechend nur sehr selten Altbäume. In England und Schweden gibt es die Sorte noch i Sammlungen.
Frucht
Mittelgroß, kugelig bis leicht kegelförmig, vom Kelch aus ziehen sich breite schwache Kanten über die Frucht.
Kelchgrube eng bis mittelweit, mitteltief von leichten Beulen umgeben. Kelch geschlossen, Blätter hochstehend zusammengedreht, an der Basis meist grünlich.
Stielgrube flach bis mitteltief, etwas schwachwulstig, nur selten mit etwas Berostung. Stiel kurz oder knopfig, wenn überhaupt nur schwach vorstehend.
Grundfarbe grünlichgelb, Deckfarbe bis 4/4 streifig , auch flächig leuchtend rot, ein sehr schöner Apfel.
Kelchgrube dreieckig, Kernhausachse geschlossen oder leicht geöffnet, Kammern ohrenförmig, schwach gerissen, Kerne meist gut entwickelt, 9 : 5. Das Kernhaus ist oft glasig.
Fleisch saftig, süß mit etwas Säure, für einen Frühapfel recht gut.
Kelchgrube eng bis mittelweit, mitteltief von leichten Beulen umgeben. Kelch geschlossen, Blätter hochstehend zusammengedreht, an der Basis meist grünlich.
Stielgrube flach bis mitteltief, etwas schwachwulstig, nur selten mit etwas Berostung. Stiel kurz oder knopfig, wenn überhaupt nur schwach vorstehend.
Grundfarbe grünlichgelb, Deckfarbe bis 4/4 streifig , auch flächig leuchtend rot, ein sehr schöner Apfel.
Kelchgrube dreieckig, Kernhausachse geschlossen oder leicht geöffnet, Kammern ohrenförmig, schwach gerissen, Kerne meist gut entwickelt, 9 : 5. Das Kernhaus ist oft glasig.
Fleisch saftig, süß mit etwas Säure, für einen Frühapfel recht gut.
Baum
Wuchs schwach bis mittelstark, nach Heydemann schorfempfindlich, Sanders gibt an, dass der Baum gut trägt, nach Heydemann lag der Ertrag eines Einzelbaumes im unteren Durchschnitt. Sanders erwähnt eine Späte Blüte. Die Sorte trägt an den Enden von Langtrieben und ist diploid.
Verwechsler
Der Gravensteiner hat nicht das leuchtende Äußere und ein weit geöffnetes Kernhaus mit wenigen Kernen.
Anbaueignung
Für Streuobst wahrscheinlich zu schwachwüchsig, für den Hausgarten und für Sammler.
Fruchtfotos
Literatur
Schroeder, C. (1913): Urteile über den Frühapfel Lady Sudeley. Der Praktischer Ratgeber im Obst und Gartenbau. Frankfurt a. d. Oder, Deutschland; Trowitsch & Sohn 28 ( 1906)
Taylor, H. V. (1948): The Apples Of England. Third Edition. London, Großbritannien; Crosby Lockwood & Son LTD. S.142
Bultitude, J.(1983): Apples A Guide To The Identification Of International Varrieties. Seattle, USA; University of Washington Press. S 218
Sanders, R. (2012): Das Apfelbuch. Bielefeld, Deutschland; Delius Klasing. S. 18
Näslund, G. K., Sandeberg, Ingrid af, (2009): Svenska äpplen. Sigtuna, Schweden; Kärnhuset.S.274
Diese Sortenbeschreibung wurde möglich durch eine Spende von:
Zeitlupe gGmbH
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