
Gefährungsgrad
stark gefährdet
Synonyme
Pederstrup Reinet
Reifezeit
Anfang Oktober erntereif, dann von November bis Anfang Februar genussfähig
Herkunft
C. Matthiesen war der erste der die Sorte beschrieb, ausführlich in Dansk Frugt 1913. Danach hat ein Hofbesitzer 1858 aus dem Ort Pederstrup auf der Insel Fünen / Dänemark, die Äpfel dem Handelsgärtner Larsen vorgelegt der sie Sorte dann verbreitet. Unklar bleibt aber die Entstehung von Pederstrup.
Verbreitung
In Skandinavien noch eine relativ häufige Sorte, in Deutschland nur in Sammlungen erhalten wie dem Erhaltungsnetzwerk und der DGO. Was aber wohl auch daran liegt, das nur R. Koloc die Sorte 1965 deutschsprachig beschrieben hat. Im Bundessortenamt sind alte Dias der Sorte wie auch eine Zeichnung von Ani Schalin die die Bilder im Werk Deutsche Obstsorten erstellt hat.
Frucht
Mittelgroße hochkugelige Frucht, die zu beiden Seiten gleichmäßig verjüngt ist und auch etwas abgeplattet, mittelbauchig, der Querschnitt ist schwach kantig.
Die Stielgrube ist tief und eng, eben und mit einem graubraunen, strahligen, schuppigen Rost bekleidet der aber kaum über den Grubenrand hinaus geht. Der Stiel ist im Mittel 1,5 cm lang und 2-3 mm dick, leicht wollig.
Die Kelchgrube ist mittelweit und mitteltief, hat leichte Resthöcker, z.T. mit Falten dazwischen. In der Grube finden sich ganz feine Rostsprenkel. Der Kelch ist max. mittelgroß, eher geschlossen, hochstehend, erhalten und etwas abständig.
Die Schale wird etwas wachsig, hellt in der Grundfarbe nach gelb auf, die Deckfarbe ist schön karminrot marmoriert und kann die ganze Frucht überziehen, wenn auch nicht wirklich deckend, Lentizellen in der DF gut sichtbar umhöft, sehr verdichtet zum Kelch hin.
Die Kelchhöhle ist dreieckig.
Das Kernhaus schwach geöffnet mit breiten, leicht rissigen bogenförmigen Wänden. Die Kerne sind lang und schmal 11 x 5 mm, hellbraun und gut erhalten.
Das Fruchtfleisch ist weißlich gelb, wird mürbe, angenehm säuerlich süß, ohne einem besonderen Aroma.
Die Stielgrube ist tief und eng, eben und mit einem graubraunen, strahligen, schuppigen Rost bekleidet der aber kaum über den Grubenrand hinaus geht. Der Stiel ist im Mittel 1,5 cm lang und 2-3 mm dick, leicht wollig.
Die Kelchgrube ist mittelweit und mitteltief, hat leichte Resthöcker, z.T. mit Falten dazwischen. In der Grube finden sich ganz feine Rostsprenkel. Der Kelch ist max. mittelgroß, eher geschlossen, hochstehend, erhalten und etwas abständig.
Die Schale wird etwas wachsig, hellt in der Grundfarbe nach gelb auf, die Deckfarbe ist schön karminrot marmoriert und kann die ganze Frucht überziehen, wenn auch nicht wirklich deckend, Lentizellen in der DF gut sichtbar umhöft, sehr verdichtet zum Kelch hin.
Die Kelchhöhle ist dreieckig.
Das Kernhaus schwach geöffnet mit breiten, leicht rissigen bogenförmigen Wänden. Die Kerne sind lang und schmal 11 x 5 mm, hellbraun und gut erhalten.
Das Fruchtfleisch ist weißlich gelb, wird mürbe, angenehm säuerlich süß, ohne einem besonderen Aroma.
Baum
Der Baum wächst mittelstark, bei guten Böden und genügend Wasser auch stark. Geht durch das frühe und große Fruchtgewicht in die breite. Ist insgesamt gesund und blüht früh.
Verwechsler
Jonagold, wegen des etwas längeren Stieles, den leicht abständigen Kelchblättern, dieser ist aber triploide und länger lagerfähig und höher gebaut. Harberts Renette hat auch eine gewissen Ähnlichkeit, ist aber auch triploide, kegelförmiger und weniger lagerfähig.
Anbaueignung
Genügsame Tafel- und Wirtschaftsfrucht für die Streuobstwiese wie der Hausgarten
Fruchtfotos
Literatur
Koloc, R. (1965): Wir zeigen weitere Apfelsorten. 2. Auflage, Leipzig, Deutschland; Neumann. Ohne Seitenzahl
Matthiesen, C. (1913): Dansk Frugt II. Bind. Kopenhagen, Dänemark; H. Hagerup`s Forlag. S. 200
Pedersen, A. (1937): Danmarks Frugtsorter. Kopenhagen, Dänemark. S. 285
Stedje, P.; Skard, O. (1939): Norsk Pomologi. Oslo, Norwegen; Gröndahl & Sons. S. 173
Dahl, C. G.: Pomologi (1943): 1. Teil Äpplen. Stockholm, Schweden; Albert Bonniers. 1943, S. 184
Näslund, G. K., Sandeberg, Ingrid af, (2009): Svenska äpplen. Sigtuna, Schweden; Kärnhuset.S. 346