
Gefährungsgrad
vom Aussterben bedroht
Regionalsorte
ja
Reifezeit
Pflückreife. Mitte Oktober, Genussreife : Oktober- Dezember.
Herkunft
Unbekannt dem Namen nach aus Finkenwerder.
Verbreitung
War wohl nie weiter verbreitet und hat sich anscheinend auch nicht im Alten Land durchgesetzt. Heute wohl nur noch in Sammlungen. Wird im Verzeichnis des Botanischen Instituts als Lokalsorte bezeichnet.
Frucht
Mittelgroß, kegelförmig, mit breiten Kanten, die sich vom Kelch über die Frucht ziehen. Kelchgrube eng bis mitelweit, mitteltief, von Höckern umgeben,zwischen denen sich noch kräftige Falten befinden, Kelch geschlossen, Blätter hochstehend, dünn, an der Basis grünlich. Stielgrube mittelweit, miitteltief mit Wülsten, typisch ohne Berostung, Stiel dünn, grünlich, vorstehend. Grundfarbe grünlichgelb, Deckfarbe verwaschen, dünn rotbraun, stärker besonnte Früchte auch mit einigen dunkleren Streifen. Kelchhöhle trichterförmig ohne Röhre. Achse weit offen, Fächer ohrenförmig, etwas gerissen, Kerne wenn vorhanden gut ausgebildet 8,5 : 4. Fleisch gelblichweiß, fest, saftig, vorwiegend säuerlich.
Baum
Starkwüchsig und Gesund.
Verwechsler
Akerö reift früher hat meistens eine Kelchröhre und rundliche kleine Kerne 7 : 4.
Anbaueignung
Für Streuobst geeignet, als Wirtschaftsfrucht für Saft.
Fruchtfotos
Triebe
Literatur
Instituts für Angewandte Botanik ( ohne Jahr, ca 1950): Verzeichnis der im Gebiet vorkommenden Apfel- und Birnenesorten mit Angaben ihrer Pflück- und Reifezeit. Pflanzenschutzamt Hamburg.