
Gefährungsgrad
stark gefährdet
Reifezeit
Pflückreife Anfang bis Mitte September, Genussreife Mitte September bis Mitte Oktober.
Herkunft
Es handelt sich um eine dänische Sorte, erstmals erwähnt wird sie anlässlich der Obstbauausstellung 1881 in Kiel. Die einzige Beschreibung stammt von Matthiesen.
Verbreitung
War vor allem in Südjütland und Nordschleswig verbreitet, die Sorte findet sich heute noch regelmäßig auf Altbäumen in Schleswig-Holstein.
Frucht
Mittelgroß, in der Form etwas variabel, meist glockenförmig, es kommen aber auch walzenförmige Früchte vor, im Querschnitt breit fünfkantig, etwas unregelmäßig.
Kelchgrube eng bis mittelweit, beulig, mitteltief, Kelch geschlossen, klein, Blätter oft noch grün, straußartig hochstehend, an der Basis weiß befilzt.
Stielgrube mittelweit, mitteltief, schwach wulstig, nur in der Grube manchmal mit geringer Berostung. Stiel kurz, knopfig, fleischig, nicht vorstehend. Grundfarbe wenn sichtbar weißlichgelb, Deckfarbe bis 4/4, streifig dunkelrot, bei stark besonnten Früchten auch flächig und dann oft auch schwarzrot. Lentizellen auffällig groß, weißlich. Am Baum ist die Frucht mit einem bläulichen Reif bedeckt, der sich abwischen lässt.
Kelchhöhle dreieckig mit typisch anschließender langer Röhre. Kernhausachse leicht geöffnet, Fächer lang bogenförmig etwas gerissen. Kerne klein, 6,5 : 4,5 mm. Fleisch weißlich, mild süßlich mit leichter Säure, leicht aromatisch, ein guter Tafelapfel.
Kelchgrube eng bis mittelweit, beulig, mitteltief, Kelch geschlossen, klein, Blätter oft noch grün, straußartig hochstehend, an der Basis weiß befilzt.
Stielgrube mittelweit, mitteltief, schwach wulstig, nur in der Grube manchmal mit geringer Berostung. Stiel kurz, knopfig, fleischig, nicht vorstehend. Grundfarbe wenn sichtbar weißlichgelb, Deckfarbe bis 4/4, streifig dunkelrot, bei stark besonnten Früchten auch flächig und dann oft auch schwarzrot. Lentizellen auffällig groß, weißlich. Am Baum ist die Frucht mit einem bläulichen Reif bedeckt, der sich abwischen lässt.
Kelchhöhle dreieckig mit typisch anschließender langer Röhre. Kernhausachse leicht geöffnet, Fächer lang bogenförmig etwas gerissen. Kerne klein, 6,5 : 4,5 mm. Fleisch weißlich, mild süßlich mit leichter Säure, leicht aromatisch, ein guter Tafelapfel.
Baum
Wuchs mittelstark bis stark, kaum anfällig für Schorf und nicht für Krebs. Heydemann gibt eine durchschnittliche Ernte von 81,9 kg in 18 Jahren auf 6 Buschbäumen an. Die Sorte ist diploid.
Verwechsler
Kann aufgrund der Färbung und Form kaum mit anderen Sorten verwechselt werden.
Anbaueignung
Streuobsttauglich, als guter Herbst-Tafelapfel auch für den Hausgarten auf mittelstarker Unterlage.
Fruchtfotos
Literatur
Matthiesen, C. (1913): Dansk Frugt. I. Bind. Kopenhagen, Dänemark; H. Hagerup`s Forlag. S. 243
Schramm, E. (1940): Neue Apfelsorten. Deutscher Obstbau. Sortenkunde im Obstbau. Trowitsch&Sohn. Frankfurt/Oder. S. 46
Heydemann, B. (1950): 50 Jahre Obstbau in Schleswig-Holstein. Versuchs- und Lehrwirtschaft für Gartenbau. Kiel. S. 52