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Klevenowsche Birne

Verfasst von Jan Bade am 8. Dezember 2024. Soweit nicht anders angegeben, liegt das Urheberrecht für alle Sortenfotos bei der Autorin/beim Autor.
Klevenowsche Birne
Gefährungsgrad
vom Aussterben bedroht
Regionalsorte
ja
Reifezeit
Pflückreife Mitte bis Ende August, Genussreife Mitte August bis Anfang September.
Herkunft
Unbekannt. Laut Jahn soll sie aus dem vorpommerschen Dorf Klevenow, nach dem sie auch benannt wurde, stammen.
Verbreitung
Die Sorte findet sich noch gelegentlich um Greifswald in Vorpommern in Altbäumen, ansonsten nur in wenigen Sammlungen.
Frucht
Klein kurz kegel- bis birnenförmig, im Querschnitt regelmäßig. Stiel aufsitzend bis eingesteckt, meist etwas außermittig und durch einen kleinen Fleischwulst leicht zur Seite gedrängt, dünn, Länge 25-35 mm, braun, etwas knospig. Kelchseits etwas abgeplattet, durch den fast aufsitzenden Kelch stehen aber nicht alle Früchte. Kelch halboffen bis offen, Blätter sternförmig aufliegend oder abgebrochen, am Grund verwachsen. Grundfarbe grünlich, hellt nur wenig auf, Deckfarbe ein verwaschenes Braunrot, das die Frucht zur Hälfte überziehen kann. In der Deckfarbe fallen die Lentizellen als feine helle Punkte deutlich auf. Insgesamt wirkt die Frucht optisch wenig attraktiv. Achse geschlossen, Kammern klein, Kerne gut ausgebildet 7 : 4 mm, ohne Nase. Fleisch fast schmelzend mit kräftigem Muskataroma.
Baum
Wuchs mittelstark bis stark. Blatt mittelgroß, länglich rund, Blattrand glatt, Basis herzförmig. Wenig krankheitsanfällig, nur etwas für Weißfleckenkrankheit. Blüte mittelspät, 7-8 Blüten pro Blütenstand. Die Früchte hängen in Büscheln.
Verwechsler
Andere kleinfrüchtige Sorten.
Anbaueignung
Streuobsttauglich. Wegen der geringen Größe kaum als Tafelbirne interessant, eventuell noch als Brennbirne geeignet.
Fruchtfotos
Klevenowsche Birne
Klevenowsche Birne
Klevenowsche Birne
Triebe
Klevenowsche Birne
Laub
Klevenowsche Birne
Literatur
Jahn, F.; Lucas, E.; Oberdieck, J. G. C. (1860): Illustrirtes Handbuch der Obstkunde. Band 2. Birnen. Stuttgart, Deutschland; Ebner & Seubert. Nr.88
Müschen, G. B. (1876): Der Obstbau in Norddeutschland, Stuttgart, Deutschland; Eugen Ulmer. S.29
Doornkaat-Koolman, J. (1870): Pomologische Notizen. 2. Aufl. Norden, Deutschland; F. Soltau. Nr. 164
Diese Sortenbeschreibung wurde möglich durch eine Spende von:
Zeitlupe gGmbH

Reiserabgabe

Akzessions-Nummer Name Anschrift E-Mail-Adresse
B-1082 Jan Bade Kirchweg 1
34260 Kaufungen
Deutschland
jahiba@gmx.de
B-3219 Jan Bade Kirchweg 1
34260 Kaufungen
Deutschland
jahiba@gmx.de
B-5173 Jens Meyer Dorfstraße 4
19217 Kuhlrade
Deutschland
meyer-kuhlrade@t-online.de

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gefährdet

stark gefährdet

vom Aussterben bedroht

Regionalsorte

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