Beuckes Butterbirne

Verfasst von Jan Bade im September 2017. Soweit nicht anders angegeben, liegt das Urheberrecht für alle Sortenfotos beim Autor.
vom Aussterben bedroht
Beuckes beste Birn
Ende August bis Mitte September, 2 Wochen genußfähig
Beuckes Butterbirne wurde in Schwanebeck bei Halberstadt / Sachsen - Anhalt durch den Lehrer und Organist C. Beucke durch Kernausaat gezogen und vermehrt. 1887 wurde die Sorte von ihm in den Handel gebracht nach dem sie 1886 auf dem Kongreß deutscher Pomologen in Meißen mit der silbernen Ausstellungsmedaille prämiert wurde. Ihr erster Name war Beuckes beste Birne, wurde aber um Verwechselungen mit der Besten Birne (Sommereierbirne) zu vermeiden, umbenannt. Die Erstbeschreibung erfolgte 1886 in der Deutschen Gartenzeitung.
Scheint keine große Verbreitung gefunden zu haben, da nur noch sehr wenige Altbäume vorhanden sind. Diese wurden in Nordhessen und dem Rheinland gefunden.
Mittelgroße birnenförmige Früchte die zum Stiel hin leicht eingschnürt sind. Die Grundfarbe ist grasgrün mit sonnenseits matter, orangeroter Deckfarbe. Schattenfrüchte meist ohne Deckfarbe. Charakteristisch ist die graubraune Rostkappe um den Stielbereich mit deutlichen großen und grauen Schalenpunkten. Das Fruchtfleisch wird vollschmelzend, ist sehr saftig und hat ein ausgewogen süsssäuerliches Aroma. Die Sorte ist diploid.
Mittelstarkes Wachstum mit starker Dominanz des Mitteltriebes. Abkippende Seitenverzweigungen die sich durch Fruchtbogenbildung selbst verjüngen.
Durch die Reifezeit und der ausgeprägten Rostkappe im Stielbereich kaum mit anderen Sorten zu verwechseln.
Empfehlenswerte Spätsommersorte die auch auf sandigen Böden noch gedeiht. Regelmässiger Ertrag. Nicht für Schorflagen geeignet, da Trieb- wie auch Fruchtschorf auftreten kann.

Autor: Jens Meyer

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