Direkt zum Inhalt
Startseite
Erhalternetzwerk Obstsortenvielfalt

Hauptnavigation

  • Erhalternetzwerk
    • Aufgaben und Ziele
      • Prioritäten der Sortenerhaltung
      • Sortenechtheit
    • Bedeutung der Vielfalt
    • Ausgangssituation
    • Organisationsstruktur
    • Pomologische Kommission
    • Planungen
  • Sortenbörse
    • Abgabebedingungen
    • Edelreiser
      • Äpfel
      • Birnen
      • Süßkirschen
  • Erhalter-Sammlungen
    • Erhalter
  • Sortenportraits
    • Apfel
    • Birne
    • Süßkirsche
    • Suchliste verschollene Sorten
  • Mitmachen
    • Was wir anbieten
    • Was wir erwarten
    • Mustervertrag
  • Suche
  • Kontakt
    • Koordinatoren

Holzfarbige Butterbirne

Verfasst von Jan Bade am 8. Dezember 2024. Soweit nicht anders angegeben, liegt das Urheberrecht für alle Sortenfotos bei der Autorin/beim Autor.
Holzfarbige Butterbirne
Gefährungsgrad
gefährdet
Synonyme
Fondante du Bois, Flemish Beauty, Belle de Flandres, Verlaine d`ete, Liegels Dechantsbirne und viele andere, was meist ein Hinweis auf die Beliebtheit einer Sorte ist.
Reifezeit
Erntereif ab Mitte September, genussreif bis Mitte Oktober.
Herkunft
Bivort schrieb, dass die Holzfarbige Butterbirne eine Kernaussaat des Belgiers van Mons sei. Diel erhielt seine Reiser der Sorte auch von dort und beschrieb sie erstmals 1828 ausführlicher. Ab dann taucht sie in sehr vielen Pomologien Europas des 19. Jahrhunderts auf, bis in die heutige Zeit.
Verbreitung
Kommt nur vereinzelt noch in der Landschaft vor, wird aber in vielen Sammlungen erhalten und ist in Baumschulen noch im Programm. Speziell in Osteuropa wurde die Holzfarbige Butterbirne gerne für Neuzüchtungen genutzt.
Frucht
Mittelgroße kegel- bis eiförmige Frucht, die sich regelmäßig verjüngt oder nur einseitig eingeschnürt ist, zum Stiel und Kelch abgestumpft, sodass die Frucht gut steht. Kelchbauchig, im Querschnitt fast rund. Für eine Birne ist die Grube schon mitteltief, fast eben, ohne extra Berostung wie auf dem Rest der Frucht. Der Stiel ist im Mittel nur 1,5 cm lang und 2 mm dick, nur am Ende wird er keulig und dicker, komplett braun. Die Kelchgrube ist leicht eingesenkt, eben. Der Kelch ist offen, eher klein, verkümmert, verwachsen. Die Schale hellt von grün nach weißlichgrün auf, die Hälfte der Frucht ist überzogen von karminroter Deckfarbe, welche durch die flächige Berostung, die sich samtig rau anfüllt, gar nicht immer sichtbar ist. Die Kernhausachse ist geschlossen, die Kammern schmal und anliegend mit Nase, wie auch die hellbraunen Kerne, 8 : 3,5 mm. Das Fruchtfleisch ist weißlich, süßsäuerlich.
Baum
Der mittelstark wachsende Baum kommt früh und regelmäßig in den Ertrag, wenn auch nicht so viel, dass sich der Baum daran erschöpfen würde. Der Baum reagiert auf Anschnitt gut in der Verzweigung. Die Blüte erscheint mittelfrüh bis mittelspät mit 6 einzelnen Blüten je Knospe.
Verwechsler
Fellbacher Mostbirne: Diese hat allerdings Gerbsäure und ist keine Tafelbirne, hat aber die ähnlich charakteristische, farbliche Zeichnung wie die Holzfarbige Butterbirne.
Anbaueignung
Eine aromatische, vollschmelzende, sowohl für den Hausgarten wie die Obstwiese geeignete Tafelbirne. Leider muss diese Sorte in der Reifezeit mit so vielen anderen guten Früchten konkurrieren, ist aber insgesamt etwas weniger krankheitsanfällig.
Originalname
Fondante du Bois
Fruchtfotos
Holzfarbige Butterbirne
Holzfarbige Butterbirne
Holzfarbige Butterbirne
Holzfarbige Butterbirne
Holzfarbige Butterbirne
Triebe
Holzfarbige Butterbirne
Laub
Holzfarbige Butterbirne
Literatur
Diel, A. F. A. (1828): Versuch einer systematischen Beschreibung in Deutschland vorhandener Kernobstsorten. Band 26 (5. Bändchen Äpfel-Birnen). Stuttgart, Deutschland; F. G. Cotta. S. 172
Jahn, F.; Lucas, E.; Oberdieck, J. G. C. (1860): Illustrirtes Handbuch der Obstkunde. Band 2. Birnen. Stuttgart, Deutschland; Ebner & Seubert. Nr. 33
Müller, J.; Bißmann, O, Poenecke, W. Schindler, Rosenthal, H. (1905-1934): Deutschlands Obstsorten. Stuttgart, Deutschland; Eckstein und Stähle. Lieferung , Nr. 55
Hartmann, W. (2019): Farbatlas Alte Obstsorten. 6. Auflage, Stuttgart, Deutschland; Ulmer. S. 218
Diese Sortenbeschreibung wurde möglich durch eine Spende von:
Zeitlupe gGmbH

Reiserabgabe

Akzessions-Nummer Name Anschrift E-Mail-Adresse
B-167 Jan Bade Kirchweg 1
34260 Kaufungen
Deutschland
jahiba@gmx.de
B-2852 Jan Bade Kirchweg 1
34260 Kaufungen
Deutschland
jahiba@gmx.de
B-965 Jan Bade Kirchweg 1
34260 Kaufungen
Deutschland
jahiba@gmx.de
B-3249 Heiner Deege Ohliggasse 43
67454 Haßloch
Deutschland
heiner.deege@t-online.de
B-969 Klaus Schmidt Zur Freizeithalle 2
35216 Biedenkopf
Deutschland
kl-schmidt@gmx.net
B-3026 Jan-Henk Schutte Kolenmieten 27
7681 SH Vroomshoop
Niederlande
janhenkschutte@hotmail.com
B-4737 Nynke Zijlstra Rondweg 50
9074 AN Hallum
Niederlande
nynke_zijlstra@hotmail.com
B-4738 Nynke Zijlstra Rondweg 50
9074 AN Hallum
Niederlande
nynke_zijlstra@hotmail.com
B-5791 Nynke Zijlstra Rondweg 50
9074 AN Hallum
Niederlande
nynke_zijlstra@hotmail.com

Gut zu wissen

  • Glossar
  • Autoren, Urheberrecht
  • Spende
  • Förderung Heidehof Stiftung

Neue Sorten

  • Sievenicher Mostbirne
  • Jules d`Airoles
  • Dr. Jules Guyot
  • Sommereierbirne
  • Klevenowsche Birne
  • Moritzburger Bergamotte
  • Leipziger Rettichbirne
  • Beurre Chaboceau
  • Rote Bergamotte
  • Frühe Schweizer Bergamotte

Kennzeichnungen

Gefährungsgrade

Am Beispiel der Kirsche:

Standardsorte

gefährdet

stark gefährdet

vom Aussterben bedroht

Regionalsorte

Das Angebot des Erhalternetzwerkes Obstsortenvielfalt ist ein Projekt des Pomologen-Verein e. V..

Bundesgeschäftsstelle
Ulrich Kubina, Husumer Straße 16, 20251 Hamburg
Telefon (040) 46 06 37 55, Telefax (040) 46 06 39 93
Impressum & Datenschutz

Benutzermenü

  • Anmelden