
Gefährungsgrad
stark gefährdet
Reifezeit
Pflückreife Ende September bis Anfang Oktober, Genussreife Oktober bis Dezember.
Herkunft
Wahrscheinlich eine englische Sorte, die erstmals 1883 bei einer großen Obstausstellung in London vorgestellt wurde. Die genaue Herkunft ist unbekannt.
Verbreitung
War in Deutschland nie verbreitet, wird nirgends erwähnt und hat sich außerhalb von England nur noch in Schweden verbreitet und ist dort heute noch bekannt.
Frucht
Mittelgroß, flachkugelig bis kugelig, manchmal auch leicht kegelförmig, eben, im Querschnitt fast rund.
Kelchgrube mitteltief bis tief, eng bis mittelweit, fast ganz eben, ohne Falten, mit Ringrost. Kelch halboffen bis offen, Blätter wenn noch vorhanden, hochstehend, umgeschlagen, direkt um den Kelch, manchmal grünlich, ohne Berostung, ähnlich wie bei Osnabrücker Renette.
Stielgrube eng bis mittelweit, mitteltief, eben. Stiel kurz, nicht aus der Grube herausschauend, manchmal von leichter Fleischnase etwas zur Seite gedrängt.
Die gesamte Frucht ist von einem zimtfarbigen Rost überzogen, bei stark besonnten Früchten kann eine rötliche Deckfarbe unter dem Rost, diesen in Richtung orangerot verfärben.
Kelchhöhle klein, dreieckig, Kernhaus klein, geschlossen, Fächer ohrenförmig mit vielen gut ausgebildeten Kernen, 8 : 4,5 mm.
Fleisch fest, mittelsaftig, süß mit leichter Säure, sehr würzig. Egremont Russet ist die richtige Sorte für Liebhaber des englischen Apfelgeschmacks.
Kelchgrube mitteltief bis tief, eng bis mittelweit, fast ganz eben, ohne Falten, mit Ringrost. Kelch halboffen bis offen, Blätter wenn noch vorhanden, hochstehend, umgeschlagen, direkt um den Kelch, manchmal grünlich, ohne Berostung, ähnlich wie bei Osnabrücker Renette.
Stielgrube eng bis mittelweit, mitteltief, eben. Stiel kurz, nicht aus der Grube herausschauend, manchmal von leichter Fleischnase etwas zur Seite gedrängt.
Die gesamte Frucht ist von einem zimtfarbigen Rost überzogen, bei stark besonnten Früchten kann eine rötliche Deckfarbe unter dem Rost, diesen in Richtung orangerot verfärben.
Kelchhöhle klein, dreieckig, Kernhaus klein, geschlossen, Fächer ohrenförmig mit vielen gut ausgebildeten Kernen, 8 : 4,5 mm.
Fleisch fest, mittelsaftig, süß mit leichter Säure, sehr würzig. Egremont Russet ist die richtige Sorte für Liebhaber des englischen Apfelgeschmacks.
Baum
Wuchs schwach bis mittelstark, nach Sanders neigt die Sorte zur Alternanz. Dahl schätzte sie als nicht schorfanfällig und allgemein gesund ein. Trägt früh und reichlich.
Verwechsler
Die Sorte ist leicht mit anderen Grauen Renetten zu verwechseln, ist allerdings deutlich früher reif als die meisten anderen; ein Herbstapfel. Die Graue Herbstrenette hat in der Reife nicht den warmen Zimtton.
Anbaueignung
Für den Hausgarten und für Liebhaber würziger Apfelsorten zum Rohgenuss. Allerdings ist eine regelmäßige Verjüngung des Fruchtholzes wichtig, damit die Früchte eine gute Größe behalten.
Fruchtfotos
Literatur
Taylor, H. V. (1948): The Apples Of England. Third Edition. London, Großbritannien; Crosby Lockwood & Son LTD. S. 11
Dahl, C. G.: Pomologi (1943): 1. Teil Äpplen. Stockholm, Schweden; Albert Bonniers. 1943, S. 200
Bultitude, J.(1983): Apples A Guide To The Identification Of International Varrieties. Seattle, USA; University of Washington Press. S 155
Sanders, R. (2012): Das Apfelbuch. Bielefeld, Deutschland; Delius Klasing. S. 68
Näslund, G. K., Sandeberg, Ingrid af, (2009): Svenska äpplen. Sigtuna, Schweden; Kärnhuset.S. 116
Diese Sortenbeschreibung wurde möglich durch eine Spende von:
Zeitlupe gGmbH
Zeitlupe gGmbH