
Gefährungsgrad
Standardsorte
Synonyme
Kalko (Westdeutschland)
Reifezeit
Pflückreife Ende September bis Anfang Oktober, Genussreife von Oktober bis November.
Herkunft
Eine der ,,Müncheberger Sorten". Wurde im damaligen Kaiser-Wilhelm-Institut für Züchtungsforschung in Müncheberg (Brandenburg) 1929 aus Samen von Cox Orange gezogen, erste Früchte gab es 1937. Der molekulargenetische Fingerprint betätigte Cox Orange als Elternsorte.
Die Sorte wurde ab 1953 im Versuchsanbau in der gesamten DDR, zuerst unter dem Namen Fünfjahrplan, geprüft und ab 1963 in den Markt eingeführt.
Die Sorte wurde ab 1953 im Versuchsanbau in der gesamten DDR, zuerst unter dem Namen Fünfjahrplan, geprüft und ab 1963 in den Markt eingeführt.
Verbreitung
In den ostdeutschen Bundesländern nach wie vor eine der häufigsten Sorten in den Klein- und Hausgärten. Aus Plantagen ist die Sorte mit der Wende verschwunden, in den westlichen Bundesländern kommt die Sorte nur ausnahmsweise vor.
Frucht
Mittelgroß, flachkegelig, schwach kantig.
Kelchseits mit fünf typischen, mehr oder weniger stark ausgebildeten Höckern, dazwischen befinden sich noch feine Falten. Kelchgrube weit, mitteltief, Kelch geschlossen.
Stielgrube mittelweit bis weit, mitteltief bis tief, leicht buckelig, meistens mit Rostklecks, der in der Grube auch etwas schuppig ausfallen kann. Stiel kurz, nur knapp oder gar nicht aus der Grube schauend.
Schale glatt, auf dem Lager leiht klebrig, Grundfarbe grünlichgelb, nach goldgelb aufhellend, Deckfarbe dünn streifig oder flächig dunkelrot, bis zu 3/4 der Frucht überziehend. Kelchhöhle kurz, becherförmig, Achse meistens geschlossen, Fächer bogenförmig, schwach gerissen, Kerne meistens gut ausgebildet, 9 : 5 mm.
Fleisch saftig, ausgeglichenes Zucker-Säure-Verhältnis, wohlschmeckend.
Kelchseits mit fünf typischen, mehr oder weniger stark ausgebildeten Höckern, dazwischen befinden sich noch feine Falten. Kelchgrube weit, mitteltief, Kelch geschlossen.
Stielgrube mittelweit bis weit, mitteltief bis tief, leicht buckelig, meistens mit Rostklecks, der in der Grube auch etwas schuppig ausfallen kann. Stiel kurz, nur knapp oder gar nicht aus der Grube schauend.
Schale glatt, auf dem Lager leiht klebrig, Grundfarbe grünlichgelb, nach goldgelb aufhellend, Deckfarbe dünn streifig oder flächig dunkelrot, bis zu 3/4 der Frucht überziehend. Kelchhöhle kurz, becherförmig, Achse meistens geschlossen, Fächer bogenförmig, schwach gerissen, Kerne meistens gut ausgebildet, 9 : 5 mm.
Fleisch saftig, ausgeglichenes Zucker-Säure-Verhältnis, wohlschmeckend.
Baum
Wuchs anfangs mittelstark, später schwach. Um ein Vergreisen zu verhindern, muss das Fruchtholz so geschnitten werden, dass es sich regelmäßig verjüngen kann.
Blüte früh, die Früchte hängen typisch paar- oder büschelweise, der Ertrag ist hoch und setzt früh ein.
Etwas anfällig für Fruchtmonilia, was aber bei den hohen Erträgen keine Rolle spielt.
Blüte früh, die Früchte hängen typisch paar- oder büschelweise, der Ertrag ist hoch und setzt früh ein.
Etwas anfällig für Fruchtmonilia, was aber bei den hohen Erträgen keine Rolle spielt.
Verwechsler
Berlepsch hat eine feinraue, trockene Schale und hält sich bis März.
Cox Pomona hat ebenfalls fünf Höcker, diese sind aber weit stärker ausgebildet und die Kelchgrube ist tief.
Cox Pomona hat ebenfalls fünf Höcker, diese sind aber weit stärker ausgebildet und die Kelchgrube ist tief.
Anbaueignung
Eine ideale Sorte für den Hausgarten, wenn regelmäßige Schnittmaßnahmen gewährleistet sind; für Streuobst zu schwachwüchsig.
Fruchtfotos
Literatur
Groh, W.; Reich, E. (1968): Deutsche Obstsorten. Ergänzungslieferung. VEB Deutscher Landwirtschaftsverlag Berlin.
Koloc, R. (1965): Wir zeigen Apfelsorten. 3. Auflage, Leipzig, Deutschland; Neumann.
Petzold, H. (1982): Apfelsorten. 2. Auflage. Leipzig, Radebeul, Deutschland; Neumann. S. 84
Müller, A.; Seipp, D. (2015): Norddeutschlands Apfelsorten. Emden, Deutschland. S. 96
Diese Sortenbeschreibung wurde möglich durch eine Spende von:
Zeitlupe gGmbH
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