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Burchardts Renette

Verfasst von Jens Meyer am 31 Dezember 2024. Soweit nicht anders angegeben, liegt das Urheberrecht für alle Sortenfotos bei der Autorin/beim Autor.
Burchardts Renette
Gefährungsgrad
vom Aussterben bedroht
Regionalsorte
nein
Synonyme
Burchardts Netzrenette, Burchardts Goldrenette
Reifezeit
Ende September bis Dezember.
Herkunft
Hartwiß, der Direktor der kaiserlichen Gärten in Nikita / Krim, erzog diese Sorte und benannte sie nach dem Pomologen Burchardt aus Landsberg. Beschrieben wurde Buchardts Renette erstmal von Oberdieck im Jahre 1852.
Verbreitung
Heute eine selten gewordene Apfelsorte, obwohl sie nicht nur in Deutschland, sondern auch in den angrenzenden Ländern in der pomologischen Literatur häufig beschrieben wurde. In der freien Landschaft sind nur vereinzelt Bäume zu finden. In Obstsortensammlungen wie auch im Erhalternetzwerk des Pomologen-Vereins wird die Sorte noch erhalten.
Frucht
Der Apfel ist flachrund, also zu beiden Seiten regelmäßig abgeplattet und mittelbauchig. Flache Kanten machen den Querschnitt etwas unrund. Die Stielgrube ist mitteltief, aus der der Stiel kaum über die Grube heraus ragt. Die Grube ist strahlig gelbbraun berostet. Die Kelchgrube ist weit und tief und nicht ganz eben. Der Kelch ist meist offen mit kurzen Kelchblättern, die nicht verwachsen sind. Die Berostung fällt etwas stärker aus als auf der Gesamtfrucht. Die Grundfarbe der Schale ist nach der Aufhellung ein helles Gelb. Wenn Deckfarbe vorhanden ist, dann zeigt sich ein rosaroter Hauch. Charakteristisch ist das Rostnetz, welches die Frucht überzieht. Das mittige Kernhaus ist max. halboffen und breit bogenförmig. Die Sorte ist diploid mit eher kleinen, dunkelbraunen Kernen, 8 : 4 mm. Das Fruchtfleisch ist weißlich, sehr saftig und angenehm süßsäuerlich.
Baum
Der Baum wächst mittelstark und kommt früh in den Ertrag.
Verwechsler
Die namentlich erwähnten Sorten Gestrickte Renette, Charakter Renette, Marbree de Waterfliet und Marmorapfel haben alle das charakteristische Merkmal der Rostnetze auf der Frucht. Ähnlich ist auch die Sorte Königsapfel von Jersey.
Anbaueignung
Für Streuobstwiesen durch die gesunden und optisch charakteristischen Früchte gut geeignet.
Fruchtfotos
Burchardts Renette
Burchardts Renette
Burchardts Renette
Literatur
Oberdieck, J. G. C.: Anleitung zur Kenntniß und Anpflanzung des besten Obstes für das nördliche Deutschland nebst Beiträgen zur Pomologie überhaupt. Regensburg: 1852, S. 173
Illustrirtes Handbuch der Obstkunde. Band 1. Stuttgart: 1859, Nr. 213
Bredstedt, H. C.: Haandbog i Dansk Pomologi. Vol. 2. Odense: 1893, S. 265
Eneroth, O.: Handbok i Svensk Pomologi. Stockholm: 1896, S. 190
Lucas, F.: Die wertvollsten Tafel- und Handelsäpfel. Stuttgart: 1912, Nr. 25
Meyer, J.; Bade, J.; Schuricht, W. (2020): Geisenheimer historische Farbzeichnungen alter Apfelsorten. Hamburg, Deutschland. S. 14
Diese Sortenbeschreibung wurde möglich durch eine Spende von:
Oberlausitzstiftung

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Kennzeichnungen

Gefährungsgrade

Am Beispiel der Kirsche:

Standardsorte

gefährdet

stark gefährdet

vom Aussterben bedroht

Regionalsorte

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