Direkt zum Inhalt
Startseite
Erhalternetzwerk Obstsortenvielfalt

Hauptnavigation

  • Erhalternetzwerk
    • Aufgaben und Ziele
      • Prioritäten der Sortenerhaltung
      • Sortenechtheit
    • Bedeutung der Vielfalt
    • Ausgangssituation
    • Organisationsstruktur
    • Pomologische Kommission
    • Planungen
  • Sortenbörse
    • Abgabebedingungen
    • Edelreiser
      • Äpfel
      • Birnen
      • Süßkirschen
  • Erhalter-Sammlungen
    • Erhalter
  • Sortenportraits
    • Apfel
    • Birne
    • Süßkirsche
    • Suchliste verschollene Sorten
  • Mitmachen
    • Was wir anbieten
    • Was wir erwarten
    • Mustervertrag
  • Suche
  • Kontakt
    • Koordinatoren

Beurre van den Ham

Verfasst von Jens Meyer am 8. Januar 2026. Soweit nicht anders angegeben, liegt das Urheberrecht für alle Sortenfotos bei der Autorin/beim Autor.
Beurre van den Ham
Gefährungsgrad
stark gefährdet
Reifezeit
Pflückreife Ende September bis Anfang Oktober, genussreif im Oktober.
Herkunft
Stammt aus den Niederlanden und soll Ende des 19. Jahrhunderts von dem Notar T. H. W. van den Ham aus Lunteren (Provinz Gelderland) gezüchtet worden sein. Als Elternsorten werden Clairgeau und Gute Luise angegeben. Der genetische Fingerprint kann diese Aussage leider nicht bestätigen.
Verbreitung
Nach Lucas ist die Sorte in den Niederlanden Ende des 19. Jahrhunderts viel gepflanzt worden, in Deutschland kam die Sorte nicht vor. Aufgrund einer Fehlbestimmung wurde die Sorte ab 2010 als Holländische Feigenbirne in Deutschland in Sammlerkreisen verbreitet.
Frucht
Mittelgroß bis groß, typisch flaschenförmig mit einseitigem Einzug, sodass sich ein Rücken ergibt. Eine vom Kelch zum Stiel laufende, breite Rinne kann vorkommen. Zum Stiel stark zugespitzt, der Stiel kann aufsitzen oder auch in die Frucht übergehen, 25-30 mm lang, dünn, an der Basis oft fleischig übergehend. Kelchseits gerundet und etwas abgeplattet, die Früchte stehen aber nur zur Hälfte, Kelchgrube mitteltief, mittelweit, schwach beulig. Kelch offen, Blätter, wenn nicht abgebrochen, sternförmig aufliegend, am Grund verwachsen. Grundfarbe gelblichgrün, Sonnenfrüchte mit leuchtend roter Backe, ohne Berostung, Lentizellen fein. Kelchhöhle und Kernhaus klein, Achse geschlossen. Kerne meist nicht gut ausgebildet, vollkommene Kerne mit Nase 10 : 4,5 mm. Fleisch süß, halbschmelzend, leicht aromatisch, eine wunderschöne gute Tafelbirne.
Baum
Starkwüchsig, Blatt länglich, mittelgroß, Basis spitz, Blattrand gesägt. Kaum krankheitsanfällig. Die Sorte ist triploid
Verwechsler
Clairgeau ist nicht ganz so lang, immer etwas berostet und hat nicht die leuchtend rote Deckfarbe.
Anbaueignung
Gut für Streuobst geeignet.
Fruchtfotos
Beurre van den Ham
Beurre van den Ham
Beurre van den Ham
Beurre van den Ham
Beurre van den Ham
Literatur
Lucas, F. (1908). Titel. Deutsche Obstbauzeitung. Stuttgart, Deutschland; Eugen Ulmer. 54 (1908) S. 215
De Greeff, H.(o.J.): Onze Appels en Peren. Frederiksoord, Niederlande.
Diese Sortenbeschreibung wurde möglich durch eine Spende von:
Zeitlupe gGmbH

Reiserabgabe

Akzessions-Nummer Name Anschrift E-Mail-Adresse
B-2741 Jan Bade Kirchweg 1
34260 Kaufungen
Deutschland
jahiba@gmx.de
B-3984 Jan Bade Kirchweg 1
34260 Kaufungen
Deutschland
jahiba@gmx.de
B-5614 Jan Bade Kirchweg 1
34260 Kaufungen
Deutschland
jahiba@gmx.de
B-3965 Jens Meyer Dorfstraße 4
19217 Kuhlrade
Deutschland
meyer-kuhlrade@t-online.de
B-3111 Jan-Henk Schutte Kolenmieten 27
7681 SH Vroomshoop
Niederlande
janhenkschutte@hotmail.com

Gut zu wissen

  • Glossar
  • Autoren, Urheberrecht
  • Spende
  • Förderung Heidehof Stiftung

Neue Sorten

  • Römische Schmalzbirne
  • Petersbirne
  • Pleiner Mostbirne
  • Regentin
  • Certeau d`Automne
  • Beurre van den Ham
  • Neue Fulvie
  • Pitmaston
  • Hessel
  • Sievenicher Mostbirne

Kennzeichnungen

Gefährungsgrade

Am Beispiel der Kirsche:

Standardsorte

gefährdet

stark gefährdet

vom Aussterben bedroht

Regionalsorte

Das Angebot des Erhalternetzwerkes Obstsortenvielfalt ist ein Projekt des Pomologen-Verein e. V..

Bundesgeschäftsstelle
Ulrich Kubina, Husumer Straße 16, 20251 Hamburg
Telefon (040) 46 06 37 55, Telefax (040) 46 06 39 93
Impressum & Datenschutz

Benutzermenü

  • Anmelden