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Monchallard

Verfasst von Jens Meyer am 8. Januar 2026. Soweit nicht anders angegeben, liegt das Urheberrecht für alle Sortenfotos bei der Autorin/beim Autor.
Monchallard
Synonyme
Monsallard, Epine d`Ete (fälschlich)
Reifezeit
Pflückreife Mitte August, wenn die ersten Früchte gelb werden. Genussreife Ende August bis Anfang September.
Herkunft
Eine alte französische Sorte, die von einem Herrn Monsallard 1820 oder 1825 in Valeuil, Kanton Brantome (Dordogne), entdeckt wurde. Sie wurde um Bordeaux unter dem falschen Namen Epine d`Ete (Punktierter Sommerdorn) angebaut.
Verbreitung
In Frankreich im 19. Jahrhundert eine verbreitete Sorte, wurde in Deutschland von Lauche erstmals beschrieben, hat sich wahrscheinlich nie so richtig durchgesetzt. Interessanterweise haben wir die Sorte unter dem Namen Epine d`Ete (Punktierter Sommerdorn) aus der belgischen Genbank Gembloux bekommen. Altbäume der Sorte sind nicht bekannt.
Frucht
Mittelgroß, birnenförmig, oft einseitig etwas stärker eingezogen, teilweise auch nur ein wenig. Stielseits deutlich abgeplattet. Der 25-30 mm lange Stiel sitzt in einer kleinen Grube, in der sich Spuren einer Rostkappe finden. Stiel olivgrün bis hellbraun, etwas gebogen oder gerade. Kelchseits deutlich abgeplattet, die Frucht steht gut. Kelchgrube weit, flach, manchmal mit Spuren von Berostung. Kelch offen, Blätter hochstehend oder abgebrochen, am Grund verwachsen. Grundfarbe grünlich, nach gelblich aufhellend, keine Deckfarbe, Lentizellen fein. Kernhausachse geschlossen, Kammern mit Nase, Kerne oft schlecht ausgebildet, 8,5 : 4 mm, mit Nase. Das Fleisch wird schmelzend, angenehm mit leichter Säure, ohne besonderes Aroma, die Schale kann etwas herb sein, gute Tafelbirne.
Baum
Wuchs mittelstark bis stark. Blatt länglich, Blattrand gesägt, Basis keilförmig oder gerade. Insgesamt gebogen und hochgeschlagen. Blüte früh bis mittelfrüh, 7 Blüten pro Blütenstand. Insgesamt robust, wenig anfällig für Krankheiten. Ein regelmäßiger und guter Träger.
Anbaueignung
Gut streuobsttauglich, trägt regelmäßig und erbringt gute, unempfindliche, allerdings nicht herausragende Tafelbirnen.
Fruchtfotos
Monchallard
Monchallard
Monchallard
Monchallard
Triebe
Monchallard
Laub
Monchallard
Literatur
Wilermoz, C. F. (1863) Pomologie de la France, Lyon, Frankreich. Band 1,Tafel 87
Leroy, A. (1869): Dictionnaire de Pomologie. Tome II - Poires. Paris, Frankreich. S. 429
Lucas, E.; Oberdieck, J. G. C. (1875): Illustrirtes Handbuch der Obstkunde. Band 8. Stuttgart, Deutschland; Eugen Ulmer. Nr. 637
Gaucher, N. (1894): Pomologie des praktischen Obstzüchters. Nachdruck 2004. Leipzig, Deutschland; Manuscriptum. Nr. 56
Lucas, F. (1894): Die wertvollsten Tafelbirnen. Stuttgart, Deutschland; Eugen Ulmer. Nr. 11
Diese Sortenbeschreibung wurde möglich durch eine Spende von:
Zeitlupe gGmbH

Reiserabgabe

Akzessions-Nummer Name Anschrift E-Mail-Adresse
B-1597 Jan Bade Kirchweg 1
34260 Kaufungen
Deutschland
jahiba@gmx.de
B-1331 Dr. Norbert Clement Alte Kirchhofsgasse 10
35037 Marburg
Deutschland
norbert.clement@posteo.de
B-3259 Heiner Deege Ohliggasse 43
67454 Haßloch
Deutschland
heiner.deege@t-online.de
B-4782 Hans Faus Großwiese 20
55452 Guldental
Deutschland
faus-guldental@t-online.de
B-1596 Jens Meyer Dorfstraße 4
19217 Kuhlrade
Deutschland
meyer-kuhlrade@t-online.de
B-4316 Michael Schlitt Mühlweg 12
02826 Görlitz
Deutschland
info@oberlausitz-stiftung.de

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