
Gefährungsgrad
vom Aussterben bedroht
Synonyme
Martin Sec
Reifezeit
Ab Mitte Oktober sind die Früchte erntereif und bis Anfang des nächsten Jahres verarbeitungsfähig.
Herkunft
Eine alte französische Sorte, deren Vergangenheit sich irgendwo in der Geschichte verläuft und sich nicht mehr sicher nachvollziehen lässt.
Duhamel hat sie mit Bezug auf Merlet beschrieben, aber auch in Deutschland begann die Verbreitung schon vor 1750. Bis Ende des 19. Jahrhunderts wurde sie in ganz Mitteleuropa empfohlen, danach aber kaum noch.
Duhamel hat sie mit Bezug auf Merlet beschrieben, aber auch in Deutschland begann die Verbreitung schon vor 1750. Bis Ende des 19. Jahrhunderts wurde sie in ganz Mitteleuropa empfohlen, danach aber kaum noch.
Verbreitung
Inwieweit es heute noch Altbäume der Sorte in der Landschaft gibt, ist nicht bekannt. Reine Wirtschaftsfrüchte, die klein sind und dann roh kaum genossen werden können, waren schon im 20. Jahrhundert nicht mehr gefragt. Im Erhalternetzwerk wird die Sorte erhalten.
Frucht
Kleine bis höchstens mittelgroße, birnenförmige Frucht, die spät, manchmal auch nur einseitig eingeschnürt ist, sich dann spitz verjüngt. Die Frucht ist kelchbauchig, zum Kelch abgerundet und steht daher nicht; im Querschnitt unrund, aber nicht wirklich kantig.
Der Stiel geht ohne Grube aus der abgerundeten Spitze hervor, ist bis 2,5 cm lang, 2 mm dick, meist gebogen, hellrötlich braun.
Der Kelch sitzt ohne Grube fast auf zwischen Rippen und Fleischwülsten. Ist dadurch nie wirklich rund, offen, mit zurück geschlagenen Blättern, nicht verwachsen.
Die Schale hellt in der Grundfarbe nach gelblich auf, was aber meist kaum sichtbar ist. Die orangerote Deckfarbe kann ein Drittel der Frucht überziehen, hier werden dann die grauen, dichten Lentizellen sehr deutlich, was die Gesamtwirkung dieser Sortengruppe ausmacht, in Kombination zur hellbraunen netzförmigen bis flächigen Berostung.
Die Kernhausachse ist geschlossen, die Wände anliegend, mit meist schlecht entwickelten Kernen, 6 : 4 mm.
Das Fruchtfleisch ist gelb, fest, trocken, süßlich.
Der Stiel geht ohne Grube aus der abgerundeten Spitze hervor, ist bis 2,5 cm lang, 2 mm dick, meist gebogen, hellrötlich braun.
Der Kelch sitzt ohne Grube fast auf zwischen Rippen und Fleischwülsten. Ist dadurch nie wirklich rund, offen, mit zurück geschlagenen Blättern, nicht verwachsen.
Die Schale hellt in der Grundfarbe nach gelblich auf, was aber meist kaum sichtbar ist. Die orangerote Deckfarbe kann ein Drittel der Frucht überziehen, hier werden dann die grauen, dichten Lentizellen sehr deutlich, was die Gesamtwirkung dieser Sortengruppe ausmacht, in Kombination zur hellbraunen netzförmigen bis flächigen Berostung.
Die Kernhausachse ist geschlossen, die Wände anliegend, mit meist schlecht entwickelten Kernen, 6 : 4 mm.
Das Fruchtfleisch ist gelb, fest, trocken, süßlich.
Verwechsler
Juffernbirne,: Ist aber größer, eher reif, hat einen dickeren Stie,l der knopfig endet.
,,Rotbirne"-AN, ist viel eher rei,f hat aber die ähnliche Farbstruktur.
In Norddeutschland gibt es dann noch die Graue Hühnerbirne, die auch eher reift und noch am ehesten aus dieser Gruppe eine Tafelbirne ist
,,Rotbirne"-AN, ist viel eher rei,f hat aber die ähnliche Farbstruktur.
In Norddeutschland gibt es dann noch die Graue Hühnerbirne, die auch eher reift und noch am ehesten aus dieser Gruppe eine Tafelbirne ist
Anbaueignung
Als gesunde, lange nutzbare Dörrfrucht, zumal mit einer langen Geschichte, auch heute noch erhaltenswert, wenn genügend Platz auf Flächen ist.
Originalname
Martin Sec
Fruchtfotos
Triebe
Literatur
Du Hamel du Monceau, ( 1783): Abhandlung von den Obstbäumen. 3. Teil. Übersetzt von Oelhafen, C. C.Nürnberg. S. 30
Hirschfeld, C. C. L. (1788): Handbuch der Fruchtbaumzucht. Erster Theil. Braunschweig, Deutschland; Schulbuchhandlung. S. 141
Jahn, F.; Lucas, E.; Oberdieck, J. G. C. (1866): Illustrirtes Handbuch der Obstkunde. Band 5. Birnen. Ravensburg, Deutschland; Dornsche Buchhandlung. Nr. 511
Leroy, A. (1869): Dictionnaire de Pomologie. Tome II - Poires. Paris, Frankreich. S. 674
Morettini, A.; Baldini, E.; Scaramuzzi, F.; Mittemperghjer, L. (1967): Monografia delle Principali Cultivar di Pero. Florenz.Italien. S. 259
Diese Sortenbeschreibung wurde möglich durch eine Spende von:
Zeitlupe gGmbH
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