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Pommerscher Schneeapfel

Verfasst von Jens Meyer am 21 Januar 2026. Soweit nicht anders angegeben, liegt das Urheberrecht für alle Sortenfotos bei der Autorin/beim Autor.
Pommerscher Schneeapfel
Gefährungsgrad
vom Aussterben bedroht
Regionalsorte
ja
Reifezeit
Pflückreife: Mitte September, Genussreife: Ende September bis Anfang November.
Herkunft
Unbekannt, wahrscheinlich ist die Sorte in Pommern entstanden, erstmals erwähnt wird sie Anfang des 20. Jahrhunderts von der Baumschule Späth, die sie in Umlauf gebracht hat.
Verbreitung
Eine Regionalsorte aus Vorpommern, die ansonsten fast nur in Sammlungen verbreitet ist.
Frucht
Groß bis sehr groß, flachkegelig bis kegelig im Querschnitt deutlich breitkantig. Stielgrube eng bis mttelweit, leicht beulig. Mit strahliger Berostung, die in der Grube bleibt. Stiel kurz, holzig, schaut nicht aus der Grube hervor. Kelchgrube eng bis mittelweit, mitteltief mit einigen Wülsten und Falten., manchmal etwas dünn berostet. Kelch geschlossen oder halboffen. Grundfarbe hellgelblich, Deckfarbe wenn vorhanden ein verwaschenes dünnes ziegelrot, Lentizellen in der Deckfarbe häufig dunkler rot umhöft. Kelchhöhle meist dreieckig, manchmal auch trichterförmig. Achse offen bis weit offen. Kammern breit bogen bis rucksackförmig, schwach gerissen. Das Kernhaus enthält viele gut ausgebildete rundliche Kerne, 7: 5,5 mm. Das Fleisch ist schneeweiß. daher der Name, wird schnell mürbe und ist vor allem säuerlich, eher kein Tafelapfel sondern ein Apfel für die Verarbeitung.
Baum
Starkwüchsig, wächst in der Baumschule gut, wenig schorfempfindlich. Die Sorte ist diploid.
Verwechsler
Landsberger Renette hat eine großen Rostklecks am Stiel, kein weißes Fleisch und keine rundlichen Kerne. Riesenboiken hat längliche Kerne und ist ein Winterapfel, kein Herbstapfel.
Anbaueignung
Gut streuobsttauglich, ein Verwertungsapfel, für Saft.
Fruchtfotos
Pommerscher Schneeapfel
Pommerscher Schneeapfel
Pommerscher Schneeapfel
Pommerscher Schneeapfel
Pommerscher Schneeapfel
Triebe
Pommerscher Schneeapfel
Literatur
Wilke, H. (1913). Lokalsorten Vorpommerns. Deutsche Obstbauzeitung. Stuttgart, Deutschland; Eugen Ulmer. 59 (1913) S. 553
Jenen,H. (1920): Obstzuchtarbeiten der L. Späthschen Baumschule.. Der Praktischer Ratgeber im Obst und Gartenbau. Frankfurt a. d. Oder, Deutschland; Trowitsch & Sohn (35).
Späth, L. (1930): Späthbuch 1720-1930. Berlin, Dedutschland. S.62
Diese Sortenbeschreibung wurde möglich durch eine Spende von:
Zeitlupe gGmbH

Reiserabgabe

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Kennzeichnungen

Gefährungsgrade

Am Beispiel der Kirsche:

Standardsorte

gefährdet

stark gefährdet

vom Aussterben bedroht

Regionalsorte

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