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Winterlonchen

Verfasst von Jens Meyer am 14. Januar 2026. Soweit nicht anders angegeben, liegt das Urheberrecht für alle Sortenfotos bei der Autorin/beim Autor.
Winterlonchen
Gefährungsgrad
vom Aussterben bedroht
Regionalsorte
ja
Synonyme
Londchen, Longchen
Reifezeit
Pflückreife Mitte bis Ende Oktober, Genussreife von November bis Anfang Dezember.
Herkunft
Unbekannt. Eine Regionalsorte, die seit ca. 1920 im Burgenlandkreis um Weißenfels und Naumburg an der Saale (südliches Sachsen-Anhalt) verbreitet wurde. Laut molekulargenetischem Fingerprint ist die triploide Sorte Pastorenbirne wahrscheinlich eine Elternsorte.
Verbreitung
Ob die Sorte noch in der Ursprungsregion zu finden ist, ist unklar. Sie hat sich aber in einigen wenigen Sammlungen erhalten.
Frucht
Mittelgroß, schlank, lang kegelförmig, etwas unregelmäßig, zum Stiel zugespitzt und etwas abgeplattet. Der 30-35 mm lange Stiel geht an der Basis fleischig in die Frucht über, meist wird er durch einen Wulst auch etwas zur Seite gedrängt. Eine Kelchgrube fehlt, der Kelch sitzt kronenartig auf, die Frucht steht nicht. Grundfarbe gelblichgrün, Deckfarbe wenn vorhanden ein gehauchtes Braunrot, die Frucht kann stark netzartig berostet sein. Kelchhöhle und Kernhaus sehr klein, Kerne oft gut ausgebildet, ohne Nase 10,5 : 5. mm. Fleisch schmelzend, süßsäuerlich.
Baum
Wuchs mittelstark bis stark. Nach Petzold nicht für trockene, sandige Böden. Blatt mittelgroß, Basis keilförmig, Blattrand schwach gesägt, Spitze kurz ausgezogen. Wenig schorfanfällig, etwas anfällig für Sonnenbrand und Weißfleckenkrankheit. Blüte mittelspät, 7-8 Blüten pro Blütenstand. Die Sorte ist
Verwechsler
Pastorenbirne ist meist größer, nicht so stark berostet, es finden sich fast nur Kümmerkerne, der Kelch ist immer leicht eingesenkt, sitzt nie auf.
Anbaueignung
Streuobsttauglich, eine Wintertafelbirne mittlerer Güte.
Fruchtfotos
Winterlonchen
Winterlonchen
Winterlonchen
Winterlonchen
Winterlonchen
Literatur
Maul, C. (1920): Nochmal die edle Pastorenbirne und ihre Doppelgänger. Der Praktischer Ratgeber im Obst- und Gartenbau. Frankfurt a. d. Oder, Deutschland; Trowitsch & Sohn (35) S. 413
Krümmel, H.; W. Groh; G. Friedrich (1956-1964): Deutsche Obstsorten. Birnen. Berlin, Deutschland; Deutscher Landwirtschaftsverlag.
Petzold, H. (1982): Birnensorten. 3. Auflage. Leipzig, Radebeul, Deutschland; Neumann. S. 188
Diese Sortenbeschreibung wurde möglich durch eine Spende von:
Zeitlupe gGmbH

Reiserabgabe

Akzessions-Nummer Name Anschrift E-Mail-Adresse
B-3990 Jan Bade Kirchweg 1
34260 Kaufungen
Deutschland
jahiba@gmx.de

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Kennzeichnungen

Gefährungsgrade

Am Beispiel der Kirsche:

Standardsorte

gefährdet

stark gefährdet

vom Aussterben bedroht

Regionalsorte

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