Anjou

Verfasst von Jens Meyer im Februar 2015. Soweit nicht anders angegeben, liegt das Urheberrecht für alle Sortenfotos beim Autor.
Standardsorte
Anjou Butterbirne, Winter Meuris, Nec plus Meuris
November bis Mitte Dezember
1819 von dem berühmten Birnenzüchter Van Mons in Löwen (Belgien) gezogen und nach seinem Gärtner P. Meuris benannt.
Wurde in Deutschland unter dem Namen Winter Meuris verbreitet, hat sich hier aber wohl nie stärker verbreitet. In den USA ist sie dagegen bis heute eine der wichtigsten Wintersorten. Im Frühjahr kommen Früchte aus Argentinien und Chile bei uns in die Supermärkte.
Kegelförmig bis stumpf birnenförmig, oft etwas schief, dickbauchig mit kräftigem Stiel, der auch durch einen Fleischwulst etwas zur Seite gedrängt sein kann. Am Stiel stets eine Rostkappe, ansonsten oft auch noch Netzrost auf den Fruchtseiten. Der typisch kleine Kelch ist von einem Rostklecks umgeben, es kann auch Ringrost vorkommen. Das Fleisch wird auf dem Lager voll schmelzend, süß, etwas gewürzt mit feiner Säure, eine ausgezeichnete Tafelbirne.
Mittelstark wachsend, später auch schwächer, beginnt früh zu tragen.
Für den Erwerbsanbau aber auch im Hausgarten auf schwachwachsender Unterlage geeignet, für Streuobst liegen keine Erfahrungen vor. Eigene Erfahrungen zeigen, dass die Sorte auch im Norden reif wird. Kliefoth gab im "Obstbau in Mecklenburg" an, dies sei die einzige Winterbirne die dort ausreift.

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