"Roter Gandersheimer"-AN

Verfasst von Sabine Fortak im September 2017. Soweit nicht anders angegeben, liegt das Urheberrecht für alle Sortenfotos beim Autor.
gefährdet
nein
AN vergeben von Sabine Fortak und Kai Bergengruen ca. 2010, vorher"Brauner Quittenapfel" AN von Jan Bade vergeben) alte Bezeichnungen Roter Kardinal(Rhön)nicht gesichert, Herrenapfel(Ostfalen)
Ende September
Unbekannt
Norddeutschland Roter Kardinal: Sachsen/Thüringen Herrenapfel: Gandersheim, Braunschweig
Auffallend düster rot gefärbte Früchte, Schattenfrüchte leuchtend
Auf den Wiesen von Kai Bergenguen gibt es ca 10 Bäume mit auffällig roten FRüchten, welche wir mit dem AN Roter Gandersheimer belegten. Kurz darauf erfuhr Kai, dass ein alter Herr diesen "Herrenapfel" nannte. Auf meinen Wiesen steht ein unbekannter Apfel mit dem überlieferten Namen "Herrenapfel". NAch Vergleich der beiden Früchte ist anzunehmen, dass sie identisch sind. Der Name Herrenapfel ist also mahrfach verbürgt für die Region Ostfalen. Henner Grapow vermutet, dass dieser identisch sein könnte mit dem in der Rhön verbreiteten Apfel "Roter Kardinal". Recherche im Ill. Handbuch Nr 40 Band 1 ergab, dass "Roter Kardinal"(Syn: Breitling, Roter Backapfel, Verbreitung: Württemberg, Bodenseegegend Thurgau und Norddeutschland) wahrscheinlich nicht identisch ist mit diesem. Einen anderen damals in Thüringen vorkommenden "Roter Kardinal" bezeichnet Diehl als Danziger Kantapfel.
Obstwiese, robust

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Reiserabgabe

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